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Ausgewählte Lehmbau-Projekte in Berlin und International - aktuelle Top 10

 




Der Lehmpfau im Britzer Garten


Für den Britzer Garten in Berlin entstand während der Lehmbauspielaktion Makunaima 2001 eine schöne und außergewöhnliche Parkskulptur, die gemeinsam mit den Parkgärtnerinnen gestaltet wurde.

Abgeschlossen von einer blumenreichen Federschleppe machte der Pfau für mehr als 5 Jahre eine gute Figur.
Im Februar 2006 wurde er von uns auf Grund schwerer Frostschäden abgebaut - der mosaikbesetzte Kopf fand im Lehmlabyrinth 2007 einen neuen Platz.

Ghanaisches Lehmhaus für Haus der Kulturen der Welt

Für das HDKW in Berlin entstand bereits 1994 eine 'originäre' afrikanische Lehmhütte. Im Rahmen der Ausstellung 'Der fliegende Koffer' baute ich gemeinsam mit den Schülern, die zum Haus der Kulturen der Welt kamen in 4 Wochen eine Hütte und einen Vorratsspeicher. Mark Asamoah - rechts im Bild - ist ein Künstler den ich damals kennenlernte und der seitdem immer wieder für uns gemeinsam mit Africa Mma Musik macht ...


Portal 'Eskimo, Kind, Löwe, Walroß und Bär'

Auf der "Bo01" - der europäischen ökologischen Bauaustellung entstand gemeinsam mit dem Architekten Michael Bergmann das Portal zwischen dem von ihm konzipierten ökologischen Naturspielplatz und einem anliegenden weiteren Spielareal.

Unsere Skulpturengruppe "Bär, Eskimo, Löwe, Kind und Walroß" führt von einer Spiellandschaft in die andere und schließt an zwei, den Spielraum umgreifende organische Lehmmauern an. Zur Realisierung reiste ich gemeinsam mit meiner Frau Corinna für 2 Wochen nach Schweden.


Lehmbeuteltier und Lehmbär in Weil der Stadt

Bereits 2000 erbaut, wurde die Skulptur unter den Eindrücken des 11.9.2001 von uns kurzerhand in ein Monument des Friedens verwandelt. Leider dauerte der Frieden nicht lange. Nicht nur Amerika führte Krieg... auch in Weil der Stadt machte man kurzen Prozess. Die Skulptur wurde wegen geringfügiger Beschädigung abgerissen.

An ihre Stelle trat 2005 der "Lehmbär", am südlichen Stadttor,gemeinsam mit Kindern erbaut , winkt er noch heute friedlich ins Volk ...


Der 'Spielegarten' in Wunsiedel (2000-2002)

Für Wunsiedels Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Josef entwarf ich nicht nur einen kompletten Natur-Spielplatz sondern legte auch den konzeptionellen Grundstein für dieses vielversprechende Projekt. Wir errichteten in der Folge eine Rundhütte, später einen Mosaikthron und bauten gemeinsam mit Marcel Kalberer die Bühne aus Lebendweide.
Heute wird das Projekt unter dem Titel 'Abenteuer Natur' von der Einrichtung selbst geführt, und mit sommerlichen Aktionen belebt. .


Lehmbeuteltier und Lehmbär in Weil der Stadt

Bereits 2000 erbaut, wurde die Skulptur unter den Eindrücken des 11.9.2001 von uns kurzerhand in ein Monument des Friedens verwandelt. Leider dauerte der Frieden nicht lange. Nicht nur Amerika führte Krieg... auch in Weil der Stadt machte man kurzen Prozess. Die Skulptur wurde wegen geringfügiger Beschädigung abgerissen.

An ihre Stelle trat 2005 der "Lehmbär", am südlichen Stadttor,gemeinsam mit Kindern erbaut , winkt er noch heute friedlich ins Volk ...


Die 'Tartaruga' in Poggio dei Pinii / Sardegna

In südlichen Breiten eine Möglichkeit, hier im Norden weniger: Mosaikarbeiten auf Lehmgrund.

Gemeinsam mit meiner Frau reiste ich auf Einladung der Architektin M. Archenza, die sich international für Lehmbau engagiert, nach Sardinien und realisierte mit der Vorschule des kleinen Ortes eine Schildkröte im Mosaikkleid, als besonderem Sitzplatz im Spielbereich.

Gemeinsam mit den Kindern entstand auch noch ein mannshoher Elefant.


Lehmhaus in Deufringen, bei Stuttgart

Das Lehmhaus in Deufringen wurde im Jahr 2006 erbaut. Konstruktiv stützt es sich auf unsere Erfahrungen mit den Fachwerkmodulen, die erstmals im Lehmlabyrinth in Berlin zum Einsatz kamen.

Der Aktionsrahmen war uns gut vertraut. Gemeinsam mit 4 Klassenzügen der Grundschule und ihren Lehrkräften entstand binnen 10 Tagen eine veritable Pausenhofarchitektur, die von den Schülern und Lehrern hochgeschätzt wird.



Lehmbackofen 'Frog' in Järinge /Schweden


Der Einladung von Gertrud Thames, einer Künstlerin und Naturbau-Aktivistin folgend führte ich im September 2007 einen Ofenbau-Workshop für 8 Teilnehmer in Schweden durch.

Es entstand eine witzige Ofenplastik, die gleichsam als volltauglicher Backofen fungiert. Wir legten uns dafür die 'lost shape' Baumethode des bekannten amerikanischen Ofenbauers und Buchautors Kiko Denzer aus Oregon zu Grunde.

Spielpalast und Schattenpavillon

Die beiden außerordentlichen Großprojekte Spielpalast und Schattenpavillon bilden den bisherigen Höhepunkt unserer Aktionen. Sowohl hinsichtlich der technischen als auch der konstruktiven Ansprüche darf man hier getrost von 'earthen achitecture' reden.

Beide Objekte befinden sich als Elemente des Lehmdorf-Ensembles im Britzer Garten, Berlin, wo mittlerweile der größte Lehmbauspielplatz Europas entstanden ist.



erstellt von Rainer Warzecha, Interglotz-Visionen, Engeldamm 18, 10179 Berlin, Tel: 030 - 6146373