Stuttgarter
Zeitung, Samstag 13.6.1998
Weil
der Stadt / Lehmprojekt 1998
Thomas Volkmann, Bauen außerhalb der Lego Welt
Über 2700 Kinder und Jugendliche haben sich schon im
Vorfeld für das Lehmprojekt angemeldet, bis zum Ende werden
es bestimmt weit über 3000 sein. Daß die Nachfrage
so groß sein würde, hatten sich (die Organisatoren)
nicht träumen lassen.
SZ - Sindelfinger Zeitung Juni 98
/ Lehmprojekt in Weil der Stadt
Lotte Schnedler, Bären und
Buddhas
Daß solch ein Projekt Kinder und Erwachsene gleichermaßen
begeistert, hat naturgemäß unterschiedliche Gründe.
Die Kinder können fern von Tamagotchi und Co. Kreativität,
Körper und alle Sinne einsetzen. Sie lernen dabei, so sehen
es die Erwachsenen, soziales Verhalten - miteinander geht es besser
- und den Umgang mit natürlichen Materialien. So begreifen
sie buchstäblich ihre Umwelt, können sie formen und
verändern, ganz abgesehen vom puren Vergnügen, im Lehm
(...).
Berlin/ Makunaima
Senatsbroschüre Makunaima - Bauen
und Spielen mit Lehm; Stroh, Feuer und Wasser
Dr.E.H. Kubitz, Geschäftsführer a.D, Britzer Garten
( heute Grün Berlin GmbH)
Ein besonderer Schwerpunkt bei der Weiterentwicklung der
für Berlin so wichtigen Parkanlagen ist das freie Kinderspiel
in und mit der Natur. Dazu hat sich in den letzten Jahren an hervorragender
Stelle das in der Spiellandschaft des Britzer Gartens integrierte
Lehmdorf herauskristallisiert.
Besonderer Höhepunkt sind die alljährlich in den Sommerferien
angebotenen Spiele mit Wasser, Lehm, Bambus und Feuer unter Anleitung
ideenreicher und kinderfreundlicher Künstler. Die Ergebnisse
dieses konstruktiven Spielens vermitteln den Kindern ein besonderes
Erfolgserlebnis und den Erwachsenen Anschauungsobjekte von hoher
künstlerischer Qualität.
Berliner Zeitung, Fr.25.8.2000
Andreas Koepitz, Bauen wie die
Ägypter - "Makunaima"
-Bauspielaktion im Britzer Garten
Alle alten Kulturen haben mit Lehm gebaut. Die Ägypter,
die Mayas, die Germanen. Lehm, ein Material, das auch im Berliner
Raum reichlich vorkommt, wird von Bauherren heute oft weggeworfen.
Sie verwenden lieber Beton. Das stört Rainer Warzecha. Der
39-jährige Künstler baut zusammen mit Kindern ein Dorf
im Britzer Garten in Neukölln. Es besteht komplett aus Lehm.
(...)Großartig, man glaubt es erst, wenn man davor
steht, sagt Marina Goertz, Öffentlichkeitsarbeiterin
der Grün Berlin GmbH, die das Projekt finanziert.
Wunsiedel / Spieltraum 2000-2003
Frankenpost, Fr. 8.September 2000
Steffi Rauh, Spielerischer Umgang
mit der Natur
Ein Ort für Spiel und kulturelle Begegnung soll hier
entstehen, sagt Rainer Warzecha. Wennn er die Begeisterung
sieht, mit der die Kinder am Werk sind, ist er überzeugt,
daß dies auch gelingen wird. Es ist ein Projekt, das
Zukunft hat und mit seinen Gestaltern mitwachsen wird, meint
Barbara Wolf, stellvertretende Leiterin der Einrichtung St. Josef.
Frankenpost, 11.09.2002
"Ein großes Fest, an dem
alle ihre Freude hatten"
"Zum Abschluß gab es ein tolles
Fest. Über 200 Kinder und Erwachsene feierten (...)Und alle
waren begeistert, alle machten mit. Rund 80 Kinder waren bei der
elftägigen Aktion mit von der Partie. Während dieser
Zeit wurde das Lehmdorf um 2 weitere Objekte ergänzt. So
entstand ein Aussichtsturm aus Lehm (...)
Berliner Woche 08.10.2003
"Spielpalast
eröffnet"
"Neue Attraktion für Kinder im
Britzer Garten: Die Spiellandschaft mit dem stadtbekannten Lehmdorf
wurde um den Spielpalast
mit Rutsche und Aussichtsturm erweitert."
Frankenpost
19.06.2004
"Auf 140 Quadratmetern: Ein fröhliches
Abbild Wunsiedels"
"Um einen ebenso farbenprächtigen wie auch Lebenslust
ausstrahlenden Blickfang ist die Stadt Wunsiedel reicher: Rainer
Warzecha und Annette Hähnlein haben in 400 Arbeitsstunden
die 140 Quadratmeter große Fassade der Drogerie Pester mit
einem Bild mit Szenen, die mit Wunsiedel und der Luisenburg zu
tun haben, verziert. Am Freitagnachmittag wurde das Gerüst
abgebaut, jetzt ist der Blick frei auf das bunte Gemälde.
Frankenpost 21.06.2004
"Stadt weiter verschönern"
"... Der Bürgermeister zeigte sich von der Kombination
aus der Symbolik der Stadt Wunsiedel und der Luisenburg beeindruckt.
Er habe das Vorhaben von vorneherein unterstützt. Der
Nebel, der über dem Bild lag, hat sich Tag für Tag gelichtet,
beschrieb Beck die Arbeit der beiden Künstler, die vom 25.
Mai bis zum 18. Juni der Wand ein neues Aussehen verpassten. Beck
sicherte Projekten zum Thema Kunst im öffentlichen
Raum seine volle Unterstützung zu. Er sehe in dieser
Nische eine Möglichkeit, die Stadt noch attraktiver zu gestalten
und zu verschönern. (...)"
Rezension
zum Buch Bauen und Spielen mit Lehm,
Luchterhand-Verlag 1997, Autor: Rainer Warzecha
Elisabeth Gründler, Journalistin 1997
Entstanden ist ein Buch für die ganze Familie, das
Fachleute und Laien gleichermaßen in seinen Bann zieht:
Ein Bilderbuch, dessen herrliche Farb- und Schwarzweiß-
Fotos etwas von der Magie des Elements Erde atmen und die Faszination
des Kontaktes zeigen; von der ersten, noch skeptischen Berührung
bis zum lustvollen Eintauchen mit dem ganzen Körper. Ein
Geschichtenbuch, aus dem man etwas von früher
und über fremde Kulturen erfahren kann. Ein Sachbuch, das
Zusammenhänge zwischen Ökologie, Ökonomie und Ästthetik
aufblättert(...).
erstellt
von Rainer Warzecha, Interglotz-Visionen, Engeldamm 18, 10179
Berlin, Tel: 030 - 6146373
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