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Schon
im Kindesalter lag mir Kreativität und Kunst am Herzen, ich
war ein "früher Maler" und erntete Anerkennung für
mein gestalterisches Können. Zwischen dem 14 und 17. Lebensjahr
hatte ich meine ersten Ölbilder gemacht und erhielt kleine
schulische Ehrungen. Neben dem Kunstunterricht faszinierte mich
in dieser Zeit aber auch die lokale Jugendarbeit, und früh
das politisch-soziale Engagement.
Also
zog ich nach dem Abitur nach Berlin, wo mich in den 80er Jahren
eine spannende Ära studentischer Hausbesetzungen erwartete,
der ich mich neben meinem Soziologiestudium anschloß. An der
inoffiziellen Kunstakademie des Kunst- und Kulturzentrums Kreuzberg
(KuKUCK) arbeitete ich gemeinsam mit verschiedenen Künstlern
in selbstgeschaffenen Ateliers, Übungskellern und Freiflächen
und erlangte mit der Gestaltung eines riesigen Wandbildes am KuKuCK
erste Popularität in der Berliner Subkultur. Am Ende des vierjährigen
"Häusertraums" stand zwar eine polizeiliche Räumung,
allerdings war unsere Gruppe aus dem Nest gefallener "KuKuCKs"
weiter munter aktiv in der Kreuzberger Kulturszene und eröffnete
nach einigen Jahren das bekannte SO36, einen multifunktionalen Veranstaltungsraum
im Herzen Kreuzbergs wieder.
Ich
absolvierte nun einige Lehrjahre als vegetarischer Koch in einem
Kreuzberger vegetarischen Restaurant, errang aber schließlich
über meine fortgesetzte grafische Arbeit für die Deutsche
Aidshilfe bald wieder berufliche Selbstständigkeit. Mit der
Übernahme der Galerie Interglotz
folgte in den Neunzigern eine Zeit Berliner Projekte vor allem im
Kontext von Jugendhäusern und zahlreichen kunstpädagogischen
Aktivitäten. In der Begegnung mit Künstlern, die ich in
der Galerie präsentierte, entwickelte sich ein aktives Netzwerk
und schließlich auch eine Reihe überregionaler Kontakte.
Anfang
der Neunziger Jahre begann meine immer intensiver werdende Auseinandersetzung
mit dem Arbeitsthemen Spielraumgestaltung &
Lehmbau und dem zu dieser Zeit neuen Medium Computer. Inzwischen,
nach fast 20 Jahren fortgesetzten Arbeitens und Lernens in diesen
Bereichen, liegt hier das Hauptaugenmerk meines Schaffens. Die Malerei
und das Fotografieren als Grundstock meines vielfältigen bildnerischen
Arbeitens habe ich dabei zu keiner Zeit aus den Augen verloren.
1997
veröffentlichte ich nach verschiedenen kleineren Publikationen
mein erstes Buch "Bauen und Spielen mit
Lehm". 1998 gab ich die Galerie Interglotz auf, und
gestalte fortan mein künstlerisches Wirken zunehmend mobil.
In den Sommermonaten bereise ich mit Lehm- und Kunstbauprojekten
europaweite Ziele und bin auch in meiner Heimat, dem Fichtelgebirge
wieder oft anzutreffen. Geographische Schwerpunkte für meine
Projekte sind derzeit Berlin, Bayern und Baden Württemberg.
In
den Wintermonaten überwiegen grafische Projekte und Planungsaufgaben,
sowie der Einsatz an der Ferdinand Freiligrath Schule in Berlin.
Dann werden der Apple-PC, die Kamera, der Zeichenstift und Pinsel
zu den wichtigsten Arbeitsmitteln.
Seit dem 31.12 2006 bin ich verheiratet mit Corinna, der ich vieles
verdanke. Im März 2007 kam unsere Tochter Lotta zur
Welt.
Sie bildet derzeit den 'Mittelpunkt' des Geschehens und unsere "private
Achse des Glücks" ...
Unter
"Projekte" und "Biographisches"
erfahren Sie mehr über meine Arbeiten.
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